Bochum
Ruhr-Universität

Am Lehrstuhl von Johannes Wallmann wurde im Jahr 1985 die „Spenerarbeitsstelle“ eingerichtet. Sie wurde aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert.

Die ursprüngliche Aufgabenstellung lautete:

  • Erarbeitung der genauen Konzeption und der Editionsprinzipien der Ausgabe
  • Bearbeitung und Publikation der Briefe der „Briefe aus der Frankfurter Zeit

Erster wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Spenerarbeitsstelle war Udo Sträter (1985-1990), der von Markus Matthias abgelöst wurde (1990-1993). Von 1993 bis 2001 war Martin Friedrich mit der Bearbeitung der „Briefe aus der Frankfurter Zeit“ betraut.

Erweiterung der Arbeitsstelle:

Im Jahr 1993 begann zusätzlich zu der Bearbeitung der „Frankfurter Briefe“ die Edition der „Briefe aus der Dresdner Zeit„.
Erster wissenschaftlicher Mitarbeiter war Klaus vom Orde (1993-2000).

Die beiden Arbeitsbereiche wurden wiederum zusammengeführt, als nur noch eine, durch die DFG finanzierte Stelle für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter zur Verfügung stand. Sie wurde seit 2002 von Peter Blastenbrei besetzt.

Berlin
Humboldt-Universität

Mit dem Wechsel von Johannes Wallmann an die Humboldt Universität zu Berlin wurde auch die Spenerarbeitsstelle dorthin verlagert. Ihre Arbeit wurde zunächst von Peter Blastenbrei (2002-2007), dann von Markus Matthias (2007-2008) und schließlich von Klaus vom Orde (2008-2010) wahrgenommen.

Halle (Saale)
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Schon seit dem Jahr 1996 war unter der Leitung von Udo Sträter die Edition des „Briefwechsels Speners mit August Hermann Francke“ besorgt worden. Mitarbeiterinnen waren Ulrike Witt und Veronika Albrecht-Birkner.

Nachdem für das Jahr 2010 das Ende der Möglichkeit, die Spenerarbeitsstelle in Berlin durch die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“ finanzieren zu lassen, endgültig erreicht war, stellte Udo Sträter den Antrag, die Edition als Projekt der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig weiter zu führen. Schwerpunkt der Arbeit bilden die „Briefe aus der Berliner Zeit„, zu denen auch das Modul „Briefwechsel mit Adam Rechenberg“ gehört. Die begonnenen, aber noch nicht zu Ende geführten Module mit den Briefen aus der Frankfurter und Dresdner Zeit konnten zu Ende geführt werden.

Seit Juli 2011 wird die Edition der Spenerbriefe als Akademieprojekt mit vier wissenschaftlichen Mitarbeitern fortgeführt.

Arbeitsplatz von Dr. Klaus vom Orde in der Forschungsstelle Edition Spenerbriefe (2012)