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Philipp Jakob Spener

war deutscher lutherischer Theologe und einer der bekanntesten Vertreter des Pietismus.


Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Forschungsstelle
Edition Spenerbriefe
in den Franckeschen Stiftungen
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Philipp Jakob Spener
Abbildung: Philipp Jakob Spener, Kupferstich von Philipp Nikolaus Kilian (1628-1693), 1683.

Philipp Jakob Spener

Biographie

  • 13. Januar 1635 - geboren in Rappoltsweiler, Elsass (Grafschaft Rappoltstein)

  • 11. September 1648 - Eintrag in die Matrikel der Philosophischen Fakultät an der Universität Straßburg

  • Privatunterricht unter Anleitung des rappoltsteinischen Hofpredigers Joachim Stoll

  • 1650/51 - Privatunterricht in Colmar

  • 2. Mai 1651 - Studienbeginn an der Universität Straßburg

  • 17. März 1653 - Philosophische Disputation zur Erlangung des Magistergrades Philosophema, De conformatione creaturae rationalis ad creatorem, Thomae Hobbei ejusque hyperaspistis quibusdam ψευδογραφήμασι magna ex parte oppositum
    Beginn des Studiums der Geschichte bei Johann Heinrich Boecler

  • 14. Juni 1654 - Beginn des Theologiestudiums bei Sebastian Schmidt und Johann Conrad Dannhauer

  • 1654-1656 - Informator der Herren Christian und Johann Carl, Pfalzgrafen bei Rhein

  • 23. Juni 1659 - Abschluss der Theologiestudiums in Straßburg

  • 1659/60 - Hebraistikstudien bei Johann Buxtorf d.J. in Basel

  • 1660/61 - größere Reise durch Europa, u.a. nach Genf

  • Mai-Oktober 1662 - Reise nach Württemberg

  • 16. März 1663 - Freiprediger am Straßburger Münster

  • 15. Juni 1664 - Theologische Disputation zur Erlangung des Doktorgrades Muhammedismus in Angelis Euphrataeis S. Johanni Apocal. IX., V. XIII & seq. praemonstratus

  • 23. Juni 1664 - Promotion zum Dr. theol. & Heirat mit Susanna Erhardt, Tochter einer Straßburger Patrizierfamilie

  • 20. Juli 1666 - Berufung zum Senior des Predigerministeriums der Freien Reichsstadt Frankfurt am Main

  • Anfang August 1670 - Gründung des Frankfurter Collegium pietatis

  • 1674 - Neuausgabe von Johann Arndts Vier Büchern vom Wahren Christentum

  • 24. März 1675 - Vorrede zur Neuausgabe von Johann Arndts Evangelienpostille

  • Herbstmesse 1675 - Separatausgabe der Postillenvorrede als: Pia Desideria oder Hertzliches Verlangen nach gottgefälliger Besserung der wahren evangelischen Kirche, sampt einigen dahin einfältig abzweckenden christlichen Vorschlägen

  • 1682 - Separation der Saalhofpietisten von der Spenerschen Gemeinde

  • Juli 1686 - Berufung zum Oberhofprediger des sächsischen Kurfürsten Johann Georg III. & Übersiedlung nach Dresden

  • Frühjahr 1687 - 1. Begegnung mit August Hermann Francke

  • Juni 1691 - Berufung zum Propst und Konsistorialrat an die Nikolaikirche & Übersiedlung nach Berlin

  • 1693 - Chiliasmusstreit

  • 1697/98 - Berliner Beichtstuhlstreit

  • 1698/99 - Rückzug Speners aus allen Streitigkeiten, Konzentration auf die Herausgabe der Theologischen Bedencken

  • 5. Februar 1705 - gestorben in Berlin und begraben auf dem Kirchhof der Nikolaikirche

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Impressum   © Forschungsstelle Edition Spenerbriefe der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig   Letzte Änderung: 18.03.2015