Stellenausschreibung

Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig sucht für das Vorhaben „Edition der Briefe
Philipp Jakob Speners (1635–1705) vor allem aus der Berliner Zeit (1691–1705)“ zum 1. November 2022

einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)

Die Einstellung erfolgt zunächst befristet für zwei Jahre, eine Weiterbeschäftigung im Rahmen der Projektlaufzeit wird in Aussicht gestellt.
Entgeltgruppe: TV-L 13, Stellenumfang: Vollzeit.
Arbeitsort: Halle.

Aufgaben:

  • Historisch-kritisch vorgenommene Texterfassung und -konstituierung der Briefe (aus handschriftlichen Vorlagen und alten Drucken; deutsch und lateinisch)
  • Erstellen eines historischen Kommentars
  • Begleitung der Drucklegung fertiger Bandmanuskripte
  • Beteiligung an allgemeinen Aufgaben des Projekts
  • Begleitung und Anleitung von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens Master oder vergleichbar) der Theologie, Geschichte (Schwerpunkt frühe Neuzeit) oder eines verwandten Fachgebiets
  • Promotion ist erwünscht
  • Praktische Erfahrungen in der Erschließung frühneuzeitlicher, auch handschriftlicher Texte

Anforderungen:

  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen Geschichte der Zeit um 1700
  • Sehr gute Erfahrungen im Bereich Recherche und Archivarbeit
  • Gute lateinische Sprachkenntnisse
  • Gute paläographische Kenntnisse und Erfahrungen
  • Erfahrungen bei der Druckvorbereitung wissenschaftlicher Publikationen
  • Erfahrungen bei der Edition frühneuzeitlicher Texte erwünscht
  • PC-Kenntnisse (Datenbank, Textverarbeitung)
  • Teamfähigkeit und Bereitschaft, sich auf die Arbeitsweise des Projekts einzustellen

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von Schwerbehinderten bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 31. August 2022 zu richten an den Generalsekretär Herrn Dr. Christian Winter, E-Mail: bewerbung@saw-leipzig.de (Unterlagen bitte in einem PDF zusammenfassen) – oder postalisch an: Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig.

Datenschutz

Der Schutz der personenbezogenen Daten hat für die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig höchste Priorität. Die uns von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten zu Ihrer Person werden ausschließlich im Rahmen des Auswahlverfahrens verwendet. Eine weitere Nutzung personenbezogener Daten für andere Zwecke erfolgt nicht. Ihre Bewerbung wird bis zum Abschluss des Auswahlverfahrens intern gespeichert. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666–1686. Band 7: 1684-1685

Die Briefe Philipp Jakob Speners (1635-1705), der den Anfang des Pietismus innerhalb der lutherischen Kirche markiert, sind für die Kirchen- und Kulturgeschichte Quellen allerersten Ranges. Sie gewähren Einblick in Werden und Ausbreitung der pietistischen Bewegung und sind darüber hinaus von einzigartigem Informationswert für viele Gebiete des geistigen und gesellschaftlichen Lebens auch außerhalb des religiös-kirchlichen Raumes. Die 148 Briefe aus den Jahren 1684 und 1685 führen in die letzte, bislang noch nicht hinreichend bekannte, Periode seiner Frankfurter Zeit. Einzelheiten zu Speners Umgang mit den Freunden, die sich von der Kirche separierten, werden darin erkennbar. Die Unterdrückung der linksrheinischen Gebiete durch Ludwig XIV. und die Aufhebung des Edikts von Nantes schlagen sich in zahlreichen Briefen an Freunde und Amtsbrüder nieder. Gleichzeitig erleidet Spener eine monatelang andauernde Krankheit. Das Jahr 1685 lässt sich also zu Recht für ihn als “Krisenjahr” bezeichnen.

Der Band ist ab sofort lieferbar.

https://www.mohrsiebeck.com/buch/briefe-aus-der-frankfurter-zeit-1666-1685-9783161591150
Philipp Jakob Spener
Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666–1686
Band 7: 1684–1685
Hrsg. v. Udo Sträter u. Johannes Wallmann in Zus.-Arb. m. Klaus vom Orde
2019. XXXV, 716 Seiten
ISBN 978-3-16-159115-0

Briefwechsel mit Adam Rechenberg 1686-1704. Band 1: 1686–1689

Die Briefe Philipp Jakob Speners, des Begründers des lutherischen Pietismus, sind für die Kirchen- und Kulturgeschichte Quellen allerersten Ranges. Sie gewähren Einblick in das Werden und die Ausbreitung der pietistischen Bewegung und sind darüber hinaus von einzigartigem Informationswert für viele Gebiete des geistigen und gesellschaftlichen Lebens auch außerhalb des religiös-kirchlichen Raumes.
Mit dem Briefwechsel von Philipp Jakob Spener (1635–1705) und Adam Rechenberg (1642–1721) wird die umfangreichste erhaltene und bisher nur handschriftlich überlieferte Korrespondenz Speners der Forschung zur Verfügung gestellt. Das Quellenkorpus eröffnet umfangreiche und vertiefte Einblicke in Leben und Denken, Wirken und Netzwerke Speners. Daneben bietet der Briefwechsel wertvolle Informationen zur Kirchen- und Institutionengeschichte wie auch zur Sozial- und Mentalitätsgeschichte der Zeit Speners.
Der erste Band dieser Reihe umfasst 199 Briefe aus den Jahren 1686–1689, die – aufgrund der fragmentarischen Überlieferungslage für diesen Zeitraum – fast ausschließlich von Spener stammen. Die Briefe zeichnen ein vielschichtiges Bild von seiner Tätigkeit als Oberhofprediger in Dresden sowie von Speners Auseinandersetzung mit politischen, kirchlichen und theologischen Vorgängen seiner Zeit.

Der Band ist ab sofort lieferbar.

https://www.mohrsiebeck.com/buch/briefwechsel-mit-adam-rechenberg-9783161566783 
Philipp Jakob Spener
Briefwechsel mit Adam Rechenberg 1686–1704
Band 1: 1686–1689
Hrsg. v. Udo Sträter in Zus.-Arb. m. Claudia Neumann
2019. XXXVIII, 736 Seiten.

Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666–1686. Band 6: 1682-1683

Die Briefe Philipp Jakob Speners, des Begründers des Pietismus, sind für die Kirchen- und Kulturgeschichte Quellen allerersten Ranges. Sie gewähren Einblick in Werden und Ausbreitung der pietistischen Bewegung und sind darüber hinaus von einzigartigem Informationswert für viele Gebiete des geistigen und gesellschaftlichen Lebens auch außerhalb des religiös-kirchlichen Raumes.
Die 202 Briefe Speners im vorliegenden Band stammen aus den Jahren 1682/83. Für die Geschichte der pietistischen Frömmigkeit zeigen sie Details der nun offen zu Tage tretenden Separation einiger Freunde Speners in Frankfurt und seine Reaktion auf den Vorwurf, er habe dieser Entwicklung Vorschub geleistet. Die politische Situation wird vor allem durch Speners Berichte und Kommentierungen des wachsenden Einflusses von Frankreich auf die linksrheinischen Gebiete des Deutschen Reiches, darunter auf das Elsass, erkennbar.

Der Band ist ab sofort lieferbar.

https://www.mohrsiebeck.com/buch/briefe-aus-der-frankfurter-zeit-1666-1686-9783161566790
Philipp Jakob Spener
Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666–1686
Band 6: 1682–1683
Hrsg. v. Udo Sträter u. Johannes Wallmann in Zus.-Arb. m. Claudia Drese u. Klaus vom Orde
2019. XXXIII, 924 Seiten.

V. Internationaler Kongress für Pietismusforschung

Gefühl und Norm.
Pietismus und Gefühlskulturen im 18. Jahrhundert

Der V. Internationaler Kongress für Pietismusforschung, veranstaltet vom Interdisziplinären Zentrum für Pietismusforschung in Zusammenarbeit mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle und der Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus findet vom 26. bis 29. August 2018 in den Franckeschen Stiftungen zu Halle statt.

Weitere Informationen und das Programm erhalten Sie unter:
http://www.izp.uni-halle.de/veranstaltungen/kongress2018.htm

Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666–1686. Band 1 bis 3: 1666-1678 – jetzt online

Die Bände “Philipp Jakob Spener: Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666–1686. Band 1: 1666-1674”, “Philipp Jakob Spener: Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666–1686. Band 2: 1675-1676” und “Philipp Jakob Spener: Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666–1686. Band 3: 1677-1678” sind ab sofort via

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-169259 (Band 1: 1666-1674)
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-169268 (Band 2: 1675-1676)
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-169270 (Band 3: 1677-1678)

online bei Qucosa als PDF kostenfrei verfügbar.

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Weitere Bände der Edition werden folgen.

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